Effiziente Energietechnik
Duschen und der Klimaschutz
Ob
morgens oder nach der Arbeit, eine Dusche ist immer ein Genuss.
Müdigkeit und Stress werden regelrecht weg gespült.
Aber
welche Konsequenzen hat das eigentlich? Neben den Kosten für
Wasser und Energie entsteht eine ganze Menge von dem Klimakiller CO2.
Eine fünfminütige Dusche mit einer Wassertemperatur
von
37°C verbraucht etwa 0,6 Liter Heizöl. Neben warmem
Wasser
entstehen dabei 1,8 kg CO2. Das sind pro Jahr und Person etwa 0,5
Tonnen.
Natürlich kann auf das Duschen nicht verzichtet
werden. Das ist
auch gar nicht notwendig, da es bereits Lösungen gibt, die
jede
Menge Wasser, Geld und vor allem CO2 sparen. Neuartige Duschbrausen
reduzieren den Wasserverbrauch um rund zwei Drittel und damit auch
Kosten und CO2-Ausstoß. Statt der üblichen
durchschnittlichen 18 Liter Wasser pro Minute, werden lediglich 6 Liter
benötigt. Auf diese Weise könnten jährlich
Millionen
Tonnen CO2 eingespart werden.
Augenblicklich sind es nur die „kleinen“
Hersteller, die
Produkte dieser neuartigen „6-Liter-Klasse“
anbieten.
Mittels durchdachter Konzepte wird das Wasser im Duschkopf so
aufbereitet, dass der Duschkomfort keinesfalls leidet. Eine oft
gewählte Technik ist die
„Bubble-Rain“-Methode. Bei
ihr werden aus kleinen Wassertropfen große, mit Luft
gefüllte Blasen erzeugt. Neben der enormen Wassereinsparung
kommt
hier noch ein echter Wellness-Aspekt hinzu, da diese Blasen bei vollem
Strahlvolumen ausgesprochen wohltuend wirken.
Es zahlt sich aus
Geht
man von einer durchschnittlichen Duschdauer von 5 Minuten aus, kann man
durch den Einsatz dieser neuartigen Technik bei den aktuellen
Ölpreisen etwa 200 Euro jährlich einsparen
– da ist die
Investition in einen neuen Duschkopf schon fast nebensächlich.
Herrlich weiche Wasserblasen statt den normalen Wassertropfen - wie
funktioniert das?
Das Geheimnis ist der Duschkopf selbst, in dem sämtliches,
technisch notwendiges Know-How integriert ist. Das Konzept ist recht
einfach und funktioniert nach dem strömungstechnischen Prinzip
der
Wirbelkraft. Mittels einer Wirbelkammer wird im Duschkopf ein schnell
rotierender Wirbel erzeugt, der durch seine Sogkraft Luft in den
Brausekopf zieht. Im Wirbel wird die Luft dann mit dem Duschwasser
vermischt, sodass das Wasser nicht in Tropfenform sondern als
luftgefüllte Blase austritt.
Diese Luftvermischung bringt einen zusätzlichen Vorteil mit
sich:
Es kann sich kein Kalk mehr ablagern, der Duschkopf muss nicht
gereinigt werden.
Da zur Montage keine weiteren Zusatzgeräte benötigt
werden,
kann der Duschkopf problemlos an jeden vorhandenen Anschluss montiert
werden.
Fazit
Ein Duschkopf mit „Bubble-Rain“-Technologie stellt
nicht
nur ein deutliches Plus für die Umwelt dar, sondern auch
für
den eigenen Geldbeutel. Solche Duschköpfe sind derzeit
für
etwa 80 Euro im Fachhandel zu bekommen und dürften sich
spätestens nach einem halben Jahr amortisiert haben. Denkt man
an
die wohltuende Wirkung dieser Brause und der Tatsache, dass
Kalkverschmutzungen der Vergangenheit angehören, gibt es
keinen
guten Grund mehr, diesen Duschkopf nicht zu kaufen.
Angesichts
der prognostizierten Klimaveränderungen und immer
knapper werdenden fossilen Rohstoffen kann das Interesse an effizienter
und klimafreundlicher Energietechnik rapide ansteigen. Sparen
(auch CO2), in welcher Form auch
immer, kann nicht
die falsche Lösung für ein besseres
Lebensschutzkonzept sein.